|
|
Längst
schon hat die Nanotechnologie Einzug in unseren
Alltag gehalten.
Ein gutes Beispiel dafür sind Sonnencremes, oder Autopolituren die Nanopartikel enthalten. Auch in der Farbentechnik wird Nanotechnologie schon erfolgreich eingesetzt ( Fassadenfarbe etc. ).
Farbe mit dem
so genannten " Lotusblüteneffekt " !
Wie funktioniert
dieser Lotuseffekt?
Ein kurzer Blick durchs Mikroskop enthüllt das Geheimnis der Pflanze und zeigt uns, warum das Lotusblatt immer als Saubermann
da steht. Geradezu riesenhaft erscheint eine Ameise gegenüber den winzigen Erhebungen auf der Blattoberfläche
der Lotusblüte. Diese Noppenstruktur verhindert, dass Wasser und Schmutz
oder andere Partikel haften bleiben. Eine hauchdünne Wachsschicht verstärkt noch den Effekt. Diese Entdeckung widerlegte die These, glatte Oberflächen seien besser zu reinigen als raue. Auch
die Kapuzinerkresse hat eine Lotusstruktur und bleibt sauber, während sich auf
einem glattem Glas Schmutzpartikel anlagern. Wenn es in Zukunft gelingt, Glasfassaden mit Lotuseffekt herzustellen, lassen sich eine Menge Reinigungskosten einsparen. Solarzellen auf Hausdächern bekämen stets ungetrübtes Licht und Flugzeuge müssten nicht mehr aufwendig gereinigt werden. Forschungslabors arbeiten deshalb intensiv daran, Oberflächen nach dem Vorbild
aus der Natur zu entwickeln. Die ersten Produkte gibt es bereits zu kaufen. Selbstreinigende Dachziegel und eine Fassadenfarbe mit Lotuseffekt sollen unsere Häuser dauerhaft sauber halten. Autobesitzer die jetzt leuchtende Augen bekommen, werden enttäuscht. Lotusoberflächen sind matt, und wer glänzendes Blech will, wird wohl weiterhin selbst Hand anlegen müssen.
|
 |